Warum treten bei der Pulververpackung häufig Dosierschwankungen auf?
Schüttdichte und Fließfähigkeit ändern sich mit der Luftfeuchtigkeit, und die volumetrische Schneckenfüllung schwankt um ±2 % und löst Alarme aus. Brückenbildung oder Kanalbildung in der Schneckendosierung und im Vorratsbehälter destabilisieren die Dosierzykluszeit, weshalb Rührwerk oder Vibrator empfohlen werden. Staubablagerungen auf den Wägezellen verursachen eine Nullpunktdrift über 0,5 g, sodass jede Schicht gereinigt und neu kalibriert werden muss. Restluft im Folienschlauch bläst Pulver beim Heißsiegeln auf und verursacht eine Nettoinhaltsabweichung über 1 %. Der Einsatz einer servogetriebenen Schnecke mit gravimetrischer Rückkopplung hält den Dosierfehler innerhalb von ±1 %.