Wie bestimmt man beim Traktorkauf die Motorleistung anhand des Zapfwellenleistungsbedarfs der Anbaugeräte?
Die Zapfwellenleistung beträgt typischerweise 85%-90% der Motorleistung; die Auswahl sollte auf dem Nennleistungsbedarf der Zapfwelle des Anbaugeräts basieren. Eine Bodenfräse benötigt etwa 12-15 Zapfwellen-PS pro Meter Arbeitsbreite; daraus lässt sich die Motorleistung zurückrechnen. Halten Sie 15%-20% Leistungsreserve ein und vermeiden Sie einen Motordrehzahlabfall von mehr als 10% unter schwerer Last. Prüfen Sie, ob die Zapfwellendrehzahl 540/1000 U/min zur Verzahnung des Anbaugeräts passt, und fordern Sie einen Leistungsprüfbericht am Zapfwellenende an, nicht nur die Nennleistung.