Wie ist die Behälterkompatibilität für gewerbliche Heizpatronen festzulegen?
Die Behälterkompatibilität ist aus der Aufgabe abzuleiten und nicht direkt aus einem Katalog zu übernehmen. Gehen Sie vom Medium, der tatsächlichen Füllmenge und der Prozesstemperatur aus: Passen Sie Biegeradius und Einbauhöhe an den Behälterboden an, prüfen Sie die eingetauchte Oberflächenbelastung und wählen Sie dann Manteldurchmesser, Werkstoff und Wattdichte, wobei Sie Freiraum für Reinigung und Ausbau sowie für Schutzart und Sensorposition vorsehen. Protokollieren Sie im Versuch die Temperaturverteilung an mehreren Punkten des Bodens und die Aufheizkurve, nicht nur die Gesamtzeit. Fixieren Sie bei der Abnahme Zeichnungsstand, Toleranzen, elektrische Daten und die gemessene Streuung; ein anderer Behälter erfordert stets eine Neuberechnung und niemals die direkte Übernahme der alten Spezifikation.